Bestattungsarten

Die Erdbestattung,

ist die in Deutschland, noch, am weitest verbreitete Bestattungsform. Ihre Geschichte geht weit über unsere Zeitzählung hinaus und nahm und nimmt, in den unterschiedlichen Kulturkreisen der Welt, ganz verschiedene Gestalt an, so wurden z. B. im alten Ägypten die Pharaonen in Pyramiden oder Päpste und Heilige in Kirchen beigesetzt.

Bei der Erdbestattung wird der Verstorbene in einen Sarg gebettet und in diesem zur Erde beigesetzt - der Erde übergeben.

Diese Art der Beisetzung kann man als die Klassische bezeichnen und wird in fast allen Konfessionen gleichermaßen durchgeführt.

Die Feuerbestattung,

ist, nicht etwa, wie landläufig oft angenommen, eine Entdeckung unserer Zeit oder der letzten Jahrhunderte. Die Geschichte besagt, dass Sie von ca. 1400 v. Chr. bis ca. 200 n. Chr. schon weit verbreitet war, z. B. war sie bei der herrschenden Schicht des Römerreiches sehr beliebt.

Durch die Ausbreitung des Christentums in Europa vom 3. bis 19. Jahrhundert, wurde die Feuerbestattung jedoch fast verdrängt, da Sie zu dieser Zeit aus christlicher Sicht verboten war; man glaubte, dass der zerstörte Körper nicht auferstehen könne.

Diese Einstellung des Christentums hat sich heute weitestgehend geändert.

Bei der Feuerbestattung wird der Verstorbene ebenfalls in einen Sarg gebettet. Dieser ist aus verschiedenen Gründen notwendig, zum einen, um eine würdevolle Überführung zu gewährleisten, zum anderen ist der Sarg für den Einäscherungsprozess zwingend notwendig.

Nach der Kremierung (der Verbrennung) wird die Asche in einer Urne aufbewahrt und in dieser beigesetzt.

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