Bestattungsplätze

Friedhöfe

Entgegen des medialen Eindruckes sind auch heute Friedhöfe für die meisten Menschen die erste Wahl wenn es um den Ort einer Bestattung geht. Neben den infrastrukturellen Vorteilen (z.B. Parkplätze, Wege, Bänke usw.) findet man hier heutzutage eine Vielzahl an Bestattungsplätzen.

Die unterschiedlichen Bestattungsplätze werden auf den meisten Friedhöfen sowohl für Sarg- als auch für Urnenbestattungen bereitgehalten. Hier reicht die Vielfalt von klassischen Gräbern, die mit Denkmal und gärtnerischer Gestaltung einen würdigen Ort des Gedenkens bieten, bis hin zu pflegefreien bzw. pflegearmen Varianten.

Gemeinde Simmerath
Die Gemeinde Simmerath unterhält insgesamt 11 Friedhöfe in den Ortsteilen Dedenborn, Eicherscheid, Einruhr, Huppenbroich, Kesternich, Lammersdorf, Rollesbroich, Rurberg, Simmerath, Steckenborn und Strauch. Das Angebot auf den jeweiligen Friedhöfen ist grundsätzlich gleich gehalten. Die angebotenen Grabarten sind:

  • Reihengräber für Särge und Urnen
  • Privatgräber für Särge und Urnen
  • Pflegefreie Gemeinschaftsgräber für Särge und Urnen
  • Anonyme Urnengräber (auch unter Baum)
  • Streufeld für Aschebeisetzungen (FH Simmerath)


Die Naturbestattung

Die Naturbestattung, auch genannt Wald-, Baum oder Friedwaldbestattung, erfolgt in freier Natur innerhalb eines eigens dafür ausgewiesenen Waldgebietes. Hierbei wird die Asche des Verstorbenen in einer biologisch abbaubaren Urne an der Baumwurzel beigesetzt.
In den letzten Jahren wächst die Anzahl der Anbieter und Wälder stetig. Im Kreis Euskirchen gibt es den Ruhe Forst in Hümmel, seit Mitte 2006 den Friedwald in Iversheim (Bad Münstereifel) und seit wenigen Jahren den Gotteswald in Nöthen. In der Städteregion Aachen gibt es den Ruhehain Hürtgenwald.

Grundsätzlich unterscheidet sich das Angebot der jewiligen Betreiber kaum. Die Urnen werden kreisförmig um einen Baum bestattet. Eine Kennzeichnung der eigentlichen Grabstelle findet nicht statt, lediglich eine Tafel, angebracht am Baumstamm, steht zur Namensnennung zur Verfügung. Im Gotteswald in Nöthen ist die Vorgehensweise etwas anders. Hier wird nicht um einen Baum herum bestattet, sondern entlang gedachter Wege - die nach Heiligen benannt sind - die zwischen den Bäumen verlaufen. Die einzelne Grabstelle kann hier wahlweise mit einem Gedenkstein oder einer Baumscheibe gekennzeichnet werden.

Die Bäume, an denen die Bestattung stattfinden soll, können sowohl bei einem aktuellen Trauerfall als auch bereits zu Lebzeiten ausgesucht und erworben werden.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch bei dieser Bestattungsart mit gewohntem Service zur Seite, der von der gemeinsamen Auswahl des Baumes bis zur Bestattung an selbigem reicht.

Grabeskirchen

In den vergangenen Jahren gibt es einige, nicht mehr benötigte Pfarrkirchen, die in so genannte Grabeskirchen umgewandelt wurden. Hier können ausschließlich Urnen beigesetzt werden. In der direkten Umgebung gibt es die Grabeskirche St.Josef in Aachen, St. Bartholomäus in Köln oder St. Elisabeth in Mönchengladbach.

Die Seebestattung

Bei der Seebestattung wird die Urne des Verstorbenen nach Seemannsbrauch dem Meer übergeben. Die Beisetzung kann sowohl mit als auch ohne die Anwesenheit der Angehörigen erfolgen. Hierbei gibt es eine breite Vielfalt an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten von Gedenkgottesdiensten zu Land bis hin zur Trauerfeier auf Hoher See mit Bewirtung der Trauergemeinde. Auch die Unterbringung in Hotels ist selbstverständlich möglich und wird ebenfalls auf Wunsch von uns arrangiert.

Seebestattungen sind grundsätzlich auf allen Meeren möglich. In Deutschland gibt es die Möglichkeit der Beisetzung in der Nord- und Ostsee.

Nach der Seebestattung erhalten die Angehörigen einen Logbuchauszug mit Seekarte, auf dem die genaue Beisetzungsstelle dokumentiert ist. Jederzeit sind Gedenkfahrten zu der Beisetzungsstelle möglich. Einige Redereien halten jährliche Gedenkgottesdienste ab.

Das Verstreuen der Asche

Bei dieser Bestattungsart wird die Asche des Verstorbenen auf einem Aschestreufeld ausgestreut - dem Wind übergeben.

In Deutschland ist das Ausstreuen der Asche ausschließlich auf Aschestreufeldern, die sich auf Friedhöfen befinden, gestattet. Ausstreuungen in der freien Natur sind in Deutschland gesetzlich verboten.

Die Ascheverstreuung kann nicht von den Angehörigen im nach hinein veranlasst werden, hier wird eine handschriftliche Willenserklärung (Verfügung von Todes wegen) des Verstorbenen selbst zwingend von den zuständigen Ämtern verlangt und ist gesetzlich vorgeschrieben.

Unser Tipp ist, die Willenserklärung zusätzlich von einer Vertrauensperson (z. B. dem Hausarzt) gegenzeichnen zu lassen, um deren Glaubwürdigkeit zu belegen. Die Angabe von Ort und Datum sind unerlässlich. Diese Willenserklärung bewahren wir gerne für Sie auf, im Trauerfall wenden sich Ihre Angehörigen an uns, wir haben dann alle Unterlagen vorliegen.

Wir sind Mitglied bei :

 kuratorium-deutscher-bestattungskultur  deutsche-bestattungsvorsorge landesverband-nrw